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Strafen wegen Datenschutz

Welche Strafen können wegen mangelnden Datenschutz auf mich zu kommen?

Die DSGVO, Datenschutzgrundverordnung, sieht bei Verstößen horende Strafen vor.

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Datenschutz ist gerade in kleineren Unternehmen oder Praxen wie einer Physiotherapie oder einer Naturheilpraxis mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein durchaus heikles Thema. Verstöße werden mit erheblichen Strafen belegt und auch Unwissenheit schütz hier bekanntlich vor Strafe nicht.

Praxen und Unternehmen müssen sich bereits mit dem Thema Datenschutz und den Forderungen der DSGVO auseinandersetzen, denn es gibt hier einiges was die Verordnung fordert, auch wenn Sie nur eine ‚one-man-show‘ sind. Bereits nach ‚alten‘ Recht konnten/können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden, aber viele Verarbeiter von personenbezogenen Daten liefen in der Vergangen mehr oder weniger unter dem ‚Radar‘ hindurch. Das wird sich kräftig ändern!

Abmahnungen

Gerade die, die im Gesundheitsmarkt tätig sind, haben sicherlich von der Thematik Abmahnungen schon einmal etwas gehört. Es ist sehr stark anzunehmen, dass sich dieser Bereich auf den Datenschutz ausweiten wird, denn überlegen Sie sich nur einmal was die Abmahn-Anwälte ab dem 25. Mai 2018 damit verdienen können?! Dabei sind die Abmahn-Anwälte nur ein Teilbereich, der Ihnen Probleme machen kann. Die Landesbehörden werden ebenfalls, quasi gezwungen durch die DSGVO, mehr kontrollieren müssen. Wer von Ihnen hat schon mal eine behördliche Kontrolle im Haus gehabt? Sicherlich kein schönes Gefühl, schon gar nicht, wenn man nicht vorbereitet ist auf eine neue Gesetzeslage.

Wo kann ein Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung noch entdeckt werden?

  • Unzufriedene Mitarbeiter – Diese müssen der Behörde nur einen Tipp geben und schon haben Sie ein Problem
  • Mitbewerber – Welcher Ihrer Mitbewerber ist Ihnen schon wirklich positiv gesonnen?
  • Bewerber – Überlegen Sie sich, wenn Sie einen Bewerber ablehnen, kann der Ihnen durch eine Meldung schaden?

Sie sehen es gibt viele Bereiche und Wege, wie ein Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung ans Tageslicht kommen kann.

Laut der DSGVO können Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4% des gesamten weltweiten Jahresumsatzes erhoben werden. Diese Zahlen sind so gigantisch groß, dass z.B. ein Physiotherapeut oder Heilpraktiker sich überhaupt nicht angesprochen fühlt. Genau da liegt das Problem! Was wäre wenn Sie, weil Sie Ihre Patientendaten nicht ordentlich sichern und die Daten von Fremden eingesehen werden können, eine Strafe von z.B. 10.000 Euro erhalten?? Das ist für gerade viele kleine Praxen und Unternehmen ein ‚Genickbruch‘.

Ein sehr kritischer Bereich – Der Datenschutzbeauftragte

Die Rechtsanwältin Nina Hiddemann beschreibt dies sehr treffend kurz und knapp: „Die Pflicht zur Bestellung eines DSB wird damit bspw. Ärzte, Krankenversicherungen, Physiotherapeuten etc. treffen […]“ (Hiddemann, 2017)

 

Machen Sie sich sicher

Die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen ist weniger aufwändig als es auf den ersten Blick aussieht. Viele Therapeuten und Unternehmer stecken jedoch den Kopf in den Sand und warten erst einmal ab. Das ist genau der falsche Weg. Wer jetzt ein wenig Zeit investiert spart sich viele Nerven und am Ende sehr viel Geld. Außerdem sitzen dann Sie gegenüber Ihren Mitbewerbern am längeren Hebel. Auch das sollte Sie einmal bedenken!

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Quellenangaben

 

Hiddemann, Nina (2017): Vorsicht: Bis zu 50.000,00 Euro Geldbuße bei Versäumnis Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Online verfügbar unter https://www.anwalt.de/rechtstipps/vorsicht-bis-zu-euro-geldbusse-bei-versaeumnis-datenschutzbeauftragten-zu-bestellen_106491.html, zuletzt geprüft am 23.03.2018.



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